Haarige Angelegenheiten

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Beim Aufräumen meiner Festplatte gefunden …

Warum wir Männer die Haare unserer Frauen lieben

Die Körperbehaarung – einer der Unterschiede von Mensch und Affe. Lasst sie wachsen, Ladies!

Zugegeben, wir leben in einer Zeit des absoluten Körperwahns. Manche Mitglieder unserer Spezies scheinen den ganzen Tag damit beschäftigt zu sein, ihren Körper zu pflegen. Das ist gut so!

Man will schließlich schön sein, aber bitte, alles hat seine Grenzen. Die Evolution hat den Menschen auf zwei Beinen laufen lassen und einer der größten Unterschiede zum Affen ist, dass wir Menschen weniger Haare haben. Das ist gut so!

Aber weniger heißt nicht unbedingt gar keine, das Kopfhaar einmal ausgenommen, denn hier haben unsere Hair-Stylisten die ganze Bandbreite kreativer Möglichkeiten. Es gibt auch bemitleidenswerte Damen, die unter dem berüchtigten  Symptom des Damenbärtchens leiden. Dass Frau mit diesem Symbol von Männlichkeit in ihrem Gesicht nicht glücklich wird, ist klar. Dass Frau diese Härchen nur zu gerne los werden möchte, ist ebenfalls klar.

Nur, was ist los mit all den Frauen, die ihre Weiblichkeit dadurch hervorheben wollen, dass systematisch jedes einzelne Körperhaar entfernt wird, vor allem wenn es um BAI geht?

Beine. Das ist gut so. Kratzige Beine bei Frauen sind nicht mehr in unserer gesellschaftlichen Programmierung vorhanden. Wenn es doch mal ein wenig piekst, bricht für uns aber nicht die ganze Welt zusammen. Abgesehen davon lebt ein ganzer Industriezweig vom Problem, wie Frau möglichst lange, mit möglichst wenig Schmerzen, möglichst glatte Beine bekommt. Längere Rucksacktrips im südamerikanischen Hochgebirge können da eine Ausnahme sein und wegen unrasierter Beine verlassen wir für gewöhnlich keine Frau.

Achseln. Auch hier sind Haare nicht mehr en vogue, wie Frau so schön sagt. Ein kleiner Achselflaum gilt definitiv als Underground. Frau setzt ein deutliches Zeichen und weil es so selten vorkommt, kann das auch sicherlich sehr sexy sein. Mann findet, dass Frau hier beides steht – und fordert ein wenig mehr Mut.

Intimbereich. Jeder kennt den Witz, dass man was zwischen den Zähnen hätte. Ein schlechter, langweiliger Witz. Was unterscheidet Frauen von Mädchen? Was brachte Poeten dazu, dem weiblichen Geschlecht ganze Gedichte zu widmen? Niemand fordert, dass wir die Geschichte wieder zurückdrehen, dass alle Frauen wieder mit einem 70er-Jahre-Busch zwischen den Beinen herumlaufen. Aber ein kleiner, gepflegter Ansatz von Schamhaar erinnert uns Männer immer daran, dass wir es mit einer erwachsenen Frau zu tun haben. Und das ist gut so! Da kann schon mal ein störendes Härchen im Weg sein, kein Problem.

Ein kleiner Haarbesatz wirkt Wunder, verhüllt, erotisiert, macht Männer verrückt. Eine glatt-rasierte, offen dargebotene Weiblichkeit mag vielleicht in Pornos gut kommen – im tatsächlichen Leben eben nicht, schließlich ist sie eine Absage an das Mysterium weibliches Geschlecht. Denn eine komplett rasierte Muschi gehört definitiv zu den negativen Auswüchsen unseres gesellschaftlichen Schönheitswahns, produziert durch eine hoch glänzende Welt von Anforderungen und leeren Versprechungen. Wo bitte bleibt die Entdeckerfreude? Ganz abgesehen davon, dass es viele, viele hässliche kleine Pusteln geben kann, wenn Frau nach der Rasur die Aftershave-Lotion vergisst. Und Pusteln im Intimbereich ist etwas, das wir Männer gar nicht schön finden …

In diesem Sinne Mädels – weniger ist oft mehr. Und eine kleine, schön gewachsene Landebahn zum weiblichen Glück ist etwas, das wir Männer lieben. Das ist gut so!

Und wie denken Frauen über männliche Körperbehaarung?

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Mein Name ist Manuel Stasche, ich gucke gerne Horrorfilme und fahre super gerne Auto. Ich bin im Jahr 1982 Geboren, wohne auf einem schönen ruhigen Dorf, nähe Hildesheim. Mein Motto: Man muss sich selber treu bleiben! Sonst macht es ja keiner. Was mich auf die Palme bringt: Intoleranz, Unwahrheit. In meinem Blog schreibe ich wann immer ich gerade Zeit habe, was sich in meinem Leben so ereignet, was mich nervt, oder was auch immer. Bloggen halt. Ganz ehrlich als die ersten Blogs im Netz auftauchten, war mir der Sinn des ganzen nicht so wirklich klar. Entstanden ist er der aus dem Gedanken „will ich auch haben“. Guckte mir damals immer gerne den Blog vom Bekannten an. Das war ein kleiner Einblick, nun wünsche ich allen Lesern viel Spaß und mir viele viele Kommentare :-D
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